PHONOLITH (1991)


Photo: A. Nickolaus

Klangmöbel, spielt selbsttätig unzählige Variationen und Arrangements der Ringparabel; der Betrachter kann aber auch 3 Ringparabel-Scheiben so drehen, dass eine von ihm gewünschte Kombination erklingt.

 

Ringparabel – ein Spiel mit Tönen, Texten, Rhythmen und Positionen


DREHEN UND WENDEN (2004)


Photo: M. Ehritt

Themen, Sphären, … aus vier Noten

Das Klangmöbel verdeutlicht das Phänomen einer gedrehten und gewendeten 4-Ton-Folge.

Ausgehend vom Ton-Motiv der DDR-Film-Wochenschau, wo die Buchstaben D-E-F-A eins zu eins als Motiv-Töne erklangen, fanden sich Beispiele aus Jazz, Rock, Klassik und zeitgenössischer Musik, die deutlich hörbar die 4 Grundgestalten dieser 4-Ton-Folge (Original D-E-F-A, Umkehrung G-F-E-C, Krebs
A-F-E-D, Krebs + Umkehrung C-E-F-G) repräsentieren, entsprechend variiert in Rhythmus und Tonart.
 
Der Betrachter kann die Notentafel nach Belieben um 180° drehen und wenden und jedes Mal ertönt ein anderes Beispiel für die neu eingestellte 4-Ton-Folge.


ABGEHÄNGT (2006)


Photo: R. Urban

Aus 24 herabhängenden DDR-Telefonhörern tönen 576 Permutationen des Wortes paradise, gesprochen von Andreas Jungwirth und Heidrun Kaletsch, gefolgt von einer 4608-stelligen digitalen Telefonnummer, der „Telefonnummer Gottes“.


QUELLCODE (2008)


Photo: S. Abraham

Der Klang einer Quelle im Böhmerwald wurde aufgezeichnet, die Frequenzen, die den schwingenden Zungen einer Sankyo-Spieldose (20 Töne) entsprechen, herausgefiltert, in MIDI-Files gewandelt und in Endlospapierbänder gestanzt.

 „…so gab es eine ewige Melodie. Sie füllte die Täler, sie füllte die Schluchten; sie stillte das Sehnen, sie wahrte den Geist; sie gab allen Dingen das Maß.“
„Darum folgten sich die Töne wie sprudelnde Quellen, wie üppig sprossende Pflanzen, wie die Freude der Wälder, die den Blicken verborgen ist.“

Dschuang Dsi: Das wahre Buch vom südlichen Blütenland